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23 Januar 2010

Terrorexperten (Samstag, 23.01.2010)

Quelle: news.at (News.at- Link)

Großbritannien hebt Terrorwarnstufe:
Gefahr für Anschläge ist derzeit "hoch"

Die britische Regierung hat die Terrorwarnstufe auf das zweithöchste Niveau angehoben. Ein terroristischer Anschlag werde damit als sehr wahrscheinlich eingestuft, erklärte Innenminister Alan Johnson. Es gebe aber keine Geheimdienstinformationen, dass ein Angriff unmittelbar bevorstehe.

Johnson äußerte sich nicht konkret dazu, warum die Warnung vor Terror-Gefahr von der seit Juli 2009 geltenden Stufe "erheblich" auf das Niveau "hoch" bzw. "ernst" angehoben wurde. Johnson verwies auf das zuständige Experten-Team, das die Absichten und Möglichkeiten internationaler Terrorgruppen bewerte. In Großbritannien werden in der kommenden Woche zahlreiche Politiker zu einer Afghanistan-Konferenz erwartet.

Neben dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sollen auch NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und US-Außenministerin Hillary Clinton an dem Treffen teilnehmen, bei dem nach britischen Angaben ein Zeitplan für die Übergabe von Verantwortung an afghanische Behörden erstellt werden könnte. Am Mittwoch soll bereits über das Engagement im Kampf gegen Al-Kaida bei einer Jemen-Konferenz beraten werden.

Die Regierung in Sanaa hat der islamistischen Gruppe unlängst den Krieg erklärt. Al-Kaida hatte sich dazu bekannt, hinter einem am 25. Dezember 2009 vereitelten Anschlag auf ein US-Verkehrsflugzeug zu stehen. Westliche Länder und das Nachbarland Saudi-Arabien befürchten, dass die Al-Kaida aus innenpolitischen Chaos im Jemen Kapital schlagen und das Land zu einem Ausbildungs- und Rekrutierungszentrum für Attentäter machen könnte.

(apa/red)

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14 Januar 2010

Auch Schüler zeigen Stress- Symptome (Donnerstag, 14.01.2010)

Quelle: n-tv.de (n-tv- Link)

Donnerstag, 14. Januar 2010
Klassische Symptome
Schüler leiden unter Stress

Jeder dritte Schüler leidet unter Stress- Symptomen. Kopf- und Rückenschmerzen, Einschlafprobleme und Gereiztheit plagen deutsche Kinder und Jugendliche am häufigsten. Das ergab eine Studie des Instituts für Psychologie und des Zentrums für angewandte Gesundheitswissenschaften (ZAG) der Leuphana Universität Lüneburg. Besonders betroffen seien Mädchen. 40 Prozent von ihnen haben demnach mehrmals in der Woche körperliche oder psychische Beschwerden.

Für die Studie im Auftrag der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) wurden 4500 Schüler und Schülerinnen zwischen 10 und 21 Jahren in Thüringen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen befragt. "Die Gesundheit vieler Jungen und Mädchen leidet unter schulischen Belastungen", sagte DAK-Fachmann Cornelius Erbe. "Wird falsch auf diese Belastungen reagiert, können negative Gefühle und psychosomatische Beschwerden entstehen." Die Studie zeige, dass Schüler, die die Auseinandersetzung mit Problemen meiden, mehr als doppelt so häufig regelmäßig unter Kopf-, Rücken- oder Bauchschmerzen leiden.

Besonders oft treten gesundheitliche Probleme bei einem schlechten Klassenklima auf. Zu erkennen sei auch ein Zusammenhang mit der Schulform, sagte die Pädagogin Silke Rupprecht von der Leuphana Universität. Gymnasiasten hätten viel seltener angegeben, unter Kopf- oder Rückenschmerzen zu leiden als andere Schüler. Auffallend sei auch, dass Schülerinnen vier Mal so oft wie ihre Mitschüler unter Kopfschmerzen litten. dpa

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